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31.08.10 Kulturvolles Sommerfest - 6 Jahre Montagsdemo gegen Hartz IV |
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Geschrieben von: Carmen Kinzel
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 Mit viel guter Laune und Kultur fand bei trockenem Wetter am Montag (23.8.) im Inselpark das diesjährige Sommerfest der Initiative „Montagsdemo gegen Hartz IV“ mit ca. 30 Teilnehmern statt. Neben Leckereien vom Grill und preiswerten Getränken gab es Lieder, einen Sketch, Gedichte und Witze – alles selbst einstudiert. Ein Höhepunkt war die selbst organisierte Tombola, für die Aktivisten und auch Geschäfte tolle Preise gestiftet hatten. Unser besonderer Dank gilt dem Wirt der Bassgeige, dem Eiscafé Lino am Kohlmarkt, dem Güney Kebap-Haus in der Friedrich-Wilhelm-Straße und „I love Vintage“ in der Wilhelmstraße. Grußworte hielten Uwe Meier, der uns anbot, zukünftig für eine verstärkte Öffentlichkeit für uns Montagsdemonstranten zu sorgen und Paul Deutsch von der MLPD, der die Montagsdemo von Anfang an unterstützt und Martin vom DRK Braunschweig-Salzgitter.Seit sechs Jahren stehen wir jede Woche um 17 Uhr auf dem Kohlmarkt. Wir sind Teil einer bundesweiten Bewegung, die in über 100 Städten aktiv ist. Zwar ist Hartz IV noch nicht abgeschafft, aber es hat sich auch keine Regierung getraut, Hartz IV weiter zu verschlechtern oder gar wie ursprünglich geplant Hartz V und Hartz VI einzuführen. |
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29.08.10 Müll produzierende Mülleimer und Wildpinkler im Rampenlicht |
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Geschrieben von: Matthias Bosenick
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Braunschweig wartet mit gleich zwei erzieherischen Attraktionen auf. Die eine wird der aufmerksame Flaneur bereits wahrgenommen haben, die andere nimmt der unaufmerksame Pinkleur künftig laut Zeitungsbericht wahr.
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29.08.10 Umweltzeitung – Utopien für unsere Stadt |
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Geschrieben von: Wolf Nehmiz
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Eine neue Ausgabe der Umweltzeitung ist erschienen und kommt wie immer in frischer und professioneller Aufmachung daher. Wie könnte Braunschweig in 20 Jahren aussehen? Dieser Frage geht die aktuelle Ausgabe nach. Der Stadtplaner Wolfgang Wiechers entwirft seine Vision einer ökologischen Stadterneuerung unter dem Titel: 2030 - "Balancity" Braunschweig. André Voermanek berichtet fundiert über eine zukunftsorientierte Energieversorgung und fragt: Was muss geschehen, um eine Stadt wie Braunschweig zu hundert Prozent aus regenerativen Quellen zu versorgen? In einem Beitrag von Roland Sellin zum Verkehrskonzept der Zukunft wird dem Leser der Denkansatz "Shared Spaces" vorgestellt, also einer Aufhebung der Trennung von Straßen, Rad- und Fußwegen. Frieder Schöbel, der schon in der letzten Ausgabe der Umweltzeitung die "Entdemokratisierung" unserer Stadt durch Oberbürgermeister Dr. Hoffmann thematisierte, weist diesmal auf die oberbürgermeisterliche Offizial-Erinnerungskultur mit ihren Kaisern, Königen und Herzögen hin und zeigt, wie weit Anspruch und Wirklichkeit beim Gedenkstättenkonzept der Stadt auseinander liegen. Neugierig geworden? Hier geht es zum Inhaltsverzeichnis mit Leseproben. Noch eine Bemerkung zum Schluss: Der Abopreis beträgt für sechs Ausgaben 12,- Euro im Jahr. Das entspricht dreieinhalb Gläsern Bier im Lokal, sechs Müsliriegeln oder einem Eintrittspreis im Kino: Dafür bietet die Umweltzeitung mehr - viel mehr! Und das Beste – Sie tun etwas für die kommunale Medienvielfalt und damit für die Re-Demokratisierung unserer Stadt. |
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28.08.10 Antikriegstag 1. September 2010 |
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Geschrieben von: Wolf Nehmiz
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Veranstaltungsankündigung: Der DGB und die Gewerkschaften in der Region Südostniedersachsen laden zum Antikriegstag 2010 ein. Die Gedenkveranstaltung beginnt am 1. September um 18.00 Uhr auf dem Friedhof Jammertal in Salzgitter Lebenstedt. Infos: Programm, Aufruf |
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26.08.10 Der Löwe unterm Hakenkreuz – Autorenlesung in der Buchhandlung Graff |
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Geschrieben von: Wolf Nehmiz
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 Prof. Ernst-August Roloff (li.) und Reinhard Bein
Nein, es war zunächst keine Lesung in der voll besetzten Buchhandlung Graff. Es war ein dynamischer Vortrag von Prof. Ernst-August Roloff über die Entstehung eines Reiseführers. Ein „Reiseführer durch Braunschweig und Umgebung 1930 bis 1945“ unter dem Titel „Der Löwe unterm Hakenkreuz“. Die Idee zu diesem ungewöhnlichen Reiseführer kam vom Eigentümer des MatrixMedia Verlags, Prinz Heinrich von Hannover, der anwesend war. Er sprach vor geraumer Zeit Ernst-August Roloff an, ob er diesen Reiseführer schreiben könne, weil immer weniger Bürger Geschichtsbücher in die Hand nähmen. Alleine wollte und konnte Ernst-August Roloff jedoch das Buch nicht schreiben, denn er sei in Braunschweig aufgewachsen und hätte viele Kindheitserinnerungen an das damalige "Luftflottenkommando" in der Grünewaldstraße am Franz`schen Feld, wo sein Vater arbeitete. Historiker bräuchten jedoch Abstand und müssten sich Quellen bedienen. Er sehe sich eher als Quelle denn als unabhängiger Historiker bei diesem Thema. Er hätte diesen Abstand nicht gehabt und war froh, dass Reinhard Bein einwilligte, mit ihm das Buch herauszugeben. Die Herrschaft der Nationalsozialisten, so Ernst-August Roloff, hätte die Struktur des Landes und der Stadt Braunschweig völlig verändert und beiden ein neues Erscheinungsbild gegeben. Diese Veränderungen sollen für die Bewohner und die Besucher des Landes Braunschweig sichtbar gemacht werden - dieses sei das Anliegen des Reiseführers. |
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