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Unser Braunschweig
19.11.10 Großmut nach Gutsherrenart
Geschrieben von: Dr. Ingeborg Gerlach   

Der niedersächsische Innenminister Schünemann hatte es anscheinend satt, immer nur als Migrantenschreck in den Medien zu erscheinen. Er beschloss, einem Teil der Abschiebekandidaten eine Chance zu gewähren, und weil er ein praktischer Mann ist, sollte es derjenige Teil sein, der der Wirtschaft nützlich werden könnte. Also verkündete er, dass gute Schüler bleiben dürften (und wenn sie noch nicht volljährig seien, ihre Angehörigen auch, zumindest bis zum 18. Geburtstag der guten Schüler).
Ende der sechziger Jahre war ich Tutorin für amerikanische Austauschstudenten an einer deutschen Universität. Unter den Tutoren hatte es sich bald herumgesprochen, dass die männlichen jungen Amerikaner, wenn sie nicht die Bestnote A erreichten, nach Vietnam geschickt würden. Worauf alle ein A erhielten. Und aus Gleichheitsgründen die jungen Mädchen auch.
Wahrscheinlich wird Schünemanns Vorschlag, sollte er umgesetzt werden, ähnliche Probleme, jedoch in potenzierter Form, erzeugen. Welcher Druck lastet dann auf dem jungen Migranten, wenn das Schicksal seiner Familie von seinen Zensuren abhängt? Und welcher anständige Lehrer wird dem Abschiebekandidaten in spe noch andere als gute Noten geben?
Es wird Zeit, dass Niedersachsen seine Asylpolitik ändert, und zwar prinzipiell, nicht nur mit „großmütigen Gnadenbeweisen“ gegen einzelne.
 
18.06.10 Aktuelle Termine aus Braunschweig – und zwei Absagen
Geschrieben von: Matthias Bosenick   


Roland Kremer informiert:

Der Sommer hat noch nicht so ganz überzeugt, die Sommerpause droht totzdem schon; unsere Kultur wird aber keine Pause einlegen. Am kommemden Samstag, 19. Juni, findet im Haus der Wissenschaft der Science Slam zum Ermitteln des ersten deutschen Science Slam Champs statt; weitere Infos dazu im unten folgenden Text.
Desweiteren werden euch "Rob'n'Rol" am Dienstag, 29. Juni, im LOT-Theater zur WM einheizen und am Freitag, 9. Juli, findet dann der Fußball-Slam im LOT statt.
Dazu gibts dann noch zeitnah nähere Infos.


Einen schönen Sommer wünscht euch
Roland

Der Science Slam ist ebenso wie der Poetry Slam ein Kurzvortragsturnier, allerdings mit wissenschaftlichen Themen. Hier treten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler mit spannenden Themen aus Forschung und Wissenschaft gegeneinander an.
Diesmal handelt es sich bei den Kandidaten um Gewinner von bisherigen Science Slams aus ganz Deutschland. Maximal zehn Minuten Zeit stehen ihnen zur Verfügung, um mit einem populärwissenschaftlichen Vortrag die Aufmerksamkeit und die Herzen der Anwesenden zu gewinnen. Denn hier bestimmt das Publikum als Jury den Slam Champion. Kriterium ist nicht die beste Forschung, sondern der beste Vortrag. Es gilt, ein wissenschaftliches Thema populärwissenschaftlich aufzubereiten und somit auch ein Laienpublikum zu begeistern. Für Fairness, Spaß und gute Stimmung sorgt ein Poetry-Slam-erfahrener Moderator.
Datum: Samstag, 19. Juni, 19 Uhr?Ort: Audimax-Zelt der TU Braunschweig (hinter dem Haus der Wissenschaft), Pockelsstr. 11?Eintritt: 3 Euro/Schüler kostenlos??Natürlich sind neben den Teilnehmenden auch Freunde und Kollegen sowie alle Interessierten herzlich willkommen.?Moderation: Roland Kremer (Poetry Slam)?Der Science Slam wird unterstützt durch den Braunschweiger Poetry Slam.
Der Vorverkauf der Karten für den Deutschlandslam findet von Montag, 14. bis Donnerstag, 17. Juni, jeweils von 11.30 bis 14 Uhr in der Mensa 1 der TU Braunschweig (Katharinenstraße 1) statt.

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Das Improvisationstheater Jetzt und Hier informiert:

Liebe Freunde von Jetzt und Hier,

unser nächster Auftritt startet nächste Woche!

Wir freuen uns, wenn Ihr
am Freitag, 25. Juni, um 20 Uhr ins LOT-Theater Braunschweig kommt!

Live dabei und direkt aus Toulouse eingeflogen unser Musiker Pierre.
Karten könnt ihr direkt im LOT-Theater vorbestellen (Tel.: 0531/17303 oder auf der Website: http://www.lot-theater.de/karten.html). Restkarten gibt es ggf. auch an der Abendkasse.

5-4-3-2-1 los -- Wir zählen auf Euch!
Mit vielen Grüßen
Eure Spieler von Jetzt und Hier

Weitere Infos zum Auftritt unter: http://www.lot-theater.de/160.html

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Zwei Absagen gibt es leider zu vermelden: Der geplante Silver Club am 17. Juli fällt aus organisatorischen Gründen aus. Auch aus fällt aus ebensolchen Gründen die Ausstellung mit Fehmi Baumbach und Almut Klotz in der Ex-Uschibar, die am 25. Juni stattfinden sollte. Die Ausstellung könnte bei einem nächsten Silver Club nachgeholt werden. Ein nächster Silver Club ist für September angedacht. Vielleicht ergeben sich da ja Synergien.
 
17.06.09 Weinen am Mont Toxique oder ein "Rouge brut-al"
Geschrieben von: Ulenspiegel   

Och, Mann - das hat Braunschweig noch gefehlt! - möchte man meinen.
Genau - wir haben die drei K's - Kaufschlösser, Kartoffel, Kohl.
Dazu  Spargel, Zuckerrüben, Mumme und reichlich Bier. Was fehlt - ist Wein!
Jener könnte Braunschweigs Image - quelle Chance! - das sogenannte "savoir vivre" bringen - jene den Frankophilen zugeschriebene Kunst, was vom Leben - also auch vom Essen und Trinken schlechthin - zu verstehen. Très chic!

Wenn die Berge zu Propheten hin wandeln...
Ein Weinberg wäre da günstig - aber Brunonia die Hügellose - verfügt leider über diese eher nicht. Dafür hat sie demnächst auch andernorts noch reichlich wenig "Holz vor die Hütt'n", wenn man an die fälligen 60.000 Bäume im Querumforst denkt. Allerdings...

... einen Berg hat unsere Stadt - den leidigen, den üblen, der gemüseanbauenden Kleingärtnern - pardautz - einst heimlich vor die Nase gesetzt wurde: Der Müllberg am Madamenweg! Die schönen Braunschweiger Madames aber florieren lieber woanders - weil es dort nicht gut odeurt für ihre hübschen Näschen und der Berg gebiert so manches, was da wenig an Blüten- und Früchteduft erinnern.

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26.02.10 Leserbriefe an die BZ zu Flughafen und Geheimnistuerei
Geschrieben von: Gudrun Beneke   
LESERBRIEF zu: „Vermarktung neuer Gewerbegebiete am Forschungsflughafen beginnt“ - BZ 23.02.2010Endlich legt die Stadt die anvisierten Flächennutzungen rund um den Flughafen anhand eines Planes offen! Nun können die betroffenen Bürger in Bienrode, Kralenriede, Hondelage und Waggum die beabsichtige Siedlungsentwicklung rund um den Forschungsflughafen zumindest ansatzweise erahnen.

Bemerkenswert an der Plandarstellung in der BZ vom 23.02.2010 ist: Die in 2003 angedachten Gewerbeansiedlungen auf derzeit noch bewaldeten Flächen entlang der Autobahn sind fraglich geworden. Es könnte also sein, dass die unmittelbar an der A2  gelegenen Waldflächen erhalten bleiben. Nur sind diese aufgrund hoher Lärm- und Abgasbelastungen weder wertvolle Ökotope noch attraktive Naherholungsbereiche. Dies wirft die Frage auf: Wären direkt an der Autobahn gelegene Gewerbegebiete nicht sogar sinnvolle Pufferzonen für angrenzende Wohn- und Waldgebiete?

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17.04.09 "Grenzwerte und Wertgrenzen"
Geschrieben von: Uwe Meier   

Veranstaltung des Evangelischen Klosterforums
Mittwoch, 22. April 2009, 18.00 - 21.00 Uhr
im Forum der Bibliothek des Theologischen Zentrums,
Alter Zeughof 1, Braunschweig

Grenzwerte gibt es überall dort, wo Gesundheit und Umwelt vor Schäden geschützt werden sollen: im Arbeits-, Umwelt- und Lebensmittelschutz. Grenzwerte werden nach dem Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis festgelegt. Sind sie verlässlich, oder ist ihre naturwissenschaftliche Basis oder deren Interpretation brüchig? Ist somit ein Misstrauen gegenüber den Grenzwerten, die unseren technischen Fortschritt für das Wohl von Mensch und Umwelt absichern sollen, gerechtfertigt?

Die Anforderungen an Wissenschaftler, die über Grenzbereiche zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und umweltbezogenen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Einflussnahmen zu entscheiden haben, sind hoch. Wie verhalten sich Wissenschaftler in Konfliktsituationen? Diejenigen, die entscheiden, ob zum Beispiel Chemikalien in die Umwelt gelangen dürfen, sind in der Regel Naturwissenschaftler und keine Experten für die sozialpolitische Akzeptanz eines Stoffes. Werden Entscheidungsdilemmata nur über Grenzwerte und Gesetze oder auch über das Gewissen gelöst? Sind Ethik und Moral auch "Grenzwerte", an denen sich zu orientieren gilt - insbesondere, wenn Grenzen der Voraussicht oder Voraussehbarkeit berührt werden?
Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Klein, Prof. Dr. Klaus Gahl, Dr. Uwe Meier, Mitglieder im Kuratorium des Evangelischen Klosterforums.

 
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