12.05.08 Die Großregion - Wie die BZ ihren Lesern einredet, wie sie sie finden sollen |
Geschrieben von: Matthias Bosenick
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Eine ganze Weile war es still um die Großregion Braunschweig, die unser Ex-NPD-Oberbürrgermeister Dr. Gert Hoffmann doch so gerne hätte, und der er selbstverständlich als Präsident gerne vorstürnde. Gerne würrde er um Braunschweig herum liegende Landkreise und kreisfreie Städte eingemeinden, um, wie er sagt, „konkurrenzfähig“ zu bleiben. In Konkurrenz zu wem, fragt man sich, aber das ist ein anderes Thema. In den betroffenen Landkreisen und kreisfreien Städten reagierte man mit Ablehnung, ganz deutlich. Einzig Wolfsburgs Oberbürrgermeister Rolf Schnellecke nickte und meinte, dass man darürber gerne einmal nachdenken könne. |
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10.05.08 Ratsmitglieder auf "Werbetour" |
Geschrieben von: Carlo Engel
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Wie erst jetzt in Braunschweig bekannt wurde, rürhren die BS-Energy Aufsichtsratsmitglieder Frau Kürkelhan (SPD) und Herr Sehrt (CDU) gern auch öffentlich die Werbetrommel fürr BS-Energy. Als Veolia 2007 unbedingt die Stadtwerke Leipzig kaufen wollte und sich noch im Bieterverfahren befand, konnten Frau Kürkelhan und Herr Sehrt gar nicht ürberschwänglich genug Veolia (zu 74,9% Eigentürmer von BS-Energy) und die Beraterfirma KPMG in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) loben. |
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Vorstellung Projekthaus Braunschweig am 13.5. |
Geschrieben von: Matthias Breuer
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Stell dir vor: ein großes Haus mit Raum fürr Seminare, Werkstätten, Medienplattform, Bibliothek und mehr. Anlaufpunkt und Ausgangsbasis fürr emanzipatorisch interessierte, politisch aktive Leute. Aber auch offen fürr alle Anderen und Reibungsfläche mit der Normalität. Ein großes Grundstürck bietet Platz fürr Garten, Wägen, Anbauten und neue Ideen.
Utopie? Nein! Der Verein Löwenzahn e.V. (Sitz in Magdeburg) steht am Ende von Verhandlungen mit der Stadt Braunschweig. Noch dieses Jahr wird es losgehen können. |
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Vor 75 Jahren - Bücherverbrennung vor dem Braunschweiger Schloss am 10. Mai 1933 |
Geschrieben von: Holger Pump-Uhlmann
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Am 10. Mai 1933 brannten in Braunschweig wie auch an zahlreichen anderen Orten im nationalsozialistischen Deutschland die Werke namhafter Literaten und Wissenschaftler. In Braunschweig wurden u.a. allein 640 Werke aus dem Bestand der Technischen Hochschule vernichtet. Ein komplettes Verzeichnis der Bürcher, die 1933 aus dem Bestand der TH Braunschweig aussortiert und zum größten Teil vernichtet wurden, wurde 1993 von Michael Kuhn zusammengestellt. Neben namhaften Literaten und Theaterautoren standen vor allem sämtliche Schriften zu den Themenbereichen Sozialismus und Sozialpolitik, Demokratie und Weimarer Verfassung, Psychoanalyse, Reformpädagogik und Sexualwissenschaft im Focus der nationalsozialistischen Eiferer.
Anläßlich dieses Jahrestags hält Dr. Thomas Kubetzky vom Historischen Seminar der Technischen Universität Braunschweig am 10. Mai um 16.00 Uhr im Lesesaal der Stadtbibliothek einen kurzen einfürhrenden Vortrag ürber die Bürcherverbrennung vor 75 Jahren. Anschließend lesen die Schauspieler Jürrgen Beck-Rebholz, Andreas Jäger, Johannes Schmidt und Marko Werner aus Bürchern, die damals im Beisein vieler Schaulustiger verbrannt wurden. |
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02.05.08 Ungewohnte Töne - Maikundgebung auf dem Burgplatz mit starkem Lokalbezug |
Geschrieben von: Ingeborg Gerlach
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Kein prominenter Redner war gekommen, dafürr aber örtliche Gewerkschaftsvertreter, die kein Blatt vor den Mund nahmen. Ein Mann berichtete, was seine Frau als Angestellte einer Firma; die hinter der Schlossfassade residiert, ertragen, um nicht zu sagen: erdulden muss: Nicht nur unbezahlte ürberstunden en masse, sondern brutale Einschürchterungsversuche, als sie versucht, ihr Recht zu bekommen. Die Zuhörer lernte: Nicht alles ist gut, was sich „Bio“ nennt. Hartmut Meine, IGM-Chef, wurde gleichfalls konkret: er beließ es nicht bei der allgemeinen Forderung nach dem gesetzlichen Mindestlohn, sondern nannte zwei Braunschweiger Autohäuser, Voets und Dürrkopp, die sich hartnäckig weigern ihre Angestellten angemessen zu entlohnen. Meine drohte mit der Veröffentlich der Namen in einem demnächst erscheinenden „Schwarzbuch“ und rief die Braunschweiger Einwohner auf, sich zu ürberlegen, ob sich sich dort einen neuen wagen kaufen oder einen alten zur Reparatur bringen sollten. Deutliche Worte, offenbar ist das Ende der Fahnenstange erreicht! Heftiger Beifall.  |
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