06.08.08 Nagasaki-Tag am 9. August |
Geschrieben von: Ingeborg Gerlach
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Als ob Hiroshima (6. August 1945) mit seinen Toten nicht genürgt hätte, warfen die Amerikaner drei Tage später eine zweite Atombombe auf das längst zur Kapitulation entschlossene Japan. Sie zerstörte die Stadt Nagasaki und verursache nochmals den Tod von Zehntausenden von Zivilisten, von denen viele nicht sofort, sondern erst nach Jahren unter großen Qualen starben. (Angeblich war der eigentliche Adressat dieser schrecklichen Demonstration nicht Japan selbst, sondern Väterchen Stalin, der bisherige Verbürndete im Zweiten Weltkrieg, der im beginnenden Kalten Krieg zum Gegner wurde und dem man zeigen wollte, ürber welche großartigen Waffen die USA verfürgten) An den Jahrestag der Bomben auf Hiroshima und Nagasaki soll eine Ausstellung erinnern, die das Friedenszentrum e. V. Braunschweig zusammen mit der IPPNW (Ärzte gegen den Atomkrieg) an seinem Stand auf dem Kohlmarkt zeigen wird. Termin: Samstag, den 9. 8. 2008, von 11-17 Uhr auf dem Kohlmarkt. P.S. Eigentlich gehören die Braunschweiger OBs zu den Mayors of Peace“, die jährlich „ihre“ Bevölkerung ürber den Stand der Atomrürstung informieren sollen. Aber Hoffmann legt keinen Wert auf diese Mitgliedschaft. Die Korvette ist ihm wichtiger. |
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31.07.08 Spar-Kultur, kaum coole Tour - Kultur & Ferien in Braunschweig |
Geschrieben von: Ulenspiegel
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Niedersachsen weit hinten bei den Kulturausgaben
Genau 58 Euro hat das Land Niedersachsen im Jahr 2005 pro Einwohner fürr Kultur ausgegeben. Damit steht das Bundesland an 13. Stelle im „Ländervergleich Kultur“, den das Statistische Bundesamt am Dienstag vorgelegt hat. Nur das Saarland, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz geben weniger öffentliches Geld fürr Kultureinrichtungen; mit 155,40 Euro pro Kopf ist Sachsen Spitzenreiter in dieser Kategorie. Ebenfalls mäßig schnitt Niedersachsen bei den Museums- und Theaterbesuchen ab. [...] (Hannoversche Allgemeine Zeitung)
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29.07.08 Kaiserjahr 2009? Otto - find ich nun nicht so gut |
Geschrieben von: Ulenspiegel
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"Otto IV - Ideen sind gefragt - Stadtmarketing fordert zum Mitmachen auf ..." titelt das "neue" Braunschweiger Zweitmedium (nb-Online)
Tja, Ideen sind wahrhaftig gefragt - und ob! Hierin möchte ich Frau Obi-Preuß in ihrer Headline mal ausdrürcklich zustimmen. Was hat sich wohl das Stadtmarketing da einfallen lassen? Eher was Zweitklassiges, wie ich meine. Es wirkt geradezu so, als hätte man sich vergeblich bemürht - ürber diverse historische Werke gebeugt - irgendeinen vermarketingbaren Knilch aus der Historie zu ziehen, mit dem es Furore und reichlich Geld zu machen gäbe.
Was kam dabei raus? Ein Otto! - Nicht der Komiker ist gemeint, aber ähnlich komisch wirkt die Auswahl gerade dieses Kandidaten, der den Braunschweigern ihr eigenes "Kaiserjahr 2009" einläuten soll.
Wieso eigentlich bedürrfen wir eines "Kaiserjahres"? Nach den beiden Fußball-Sommer-"Märchen", die nicht so ganz wahr wurden, mürsste längst klar sein, dass man mit Fähnchenschwnigenden deutschen Fans noch längst keine Nation und damit auch kein Nationalgefürhl rekrutieren lässt.
Vielleicht denkt man hier im Stadtrat, weltweit Ruhm mit Historie und Kaiserwürrden zu ernten? Mitnichten - das Ganze kommuniziert man schon recht marktstrategisch: Dabei soll wiederum ein deutlicher kultureller und touristischer Impuls fürr die Stadt Braunschweig gesetzt werden.
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14.05.09 Rathaus-Sanierung unerwünscht |
Geschrieben von: Peter Rosenbaum
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Bereits im März war die bereits beschlossene und zu rd. 40% erfolgte Rathaus-Dachisolierung und -begrünung Thema des Bau-Ausschusses; ich berichtete hier mit Bilddokumentation. Für diese vorbildliche Sanierung waren bis zum abrupten Stopp im Jahre 2005 bereits 165.000 € investiert worden. Schriftlich wurde nochmals beim Oberbürgermeister nachgefragt:"Wer hat den Stopp der Umsetzung des Sanierungsprogramms mit welcher Legitimation und Begründung zu verantworten?" 
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29.07.08 Feinstaub-Urteil: Aufatmen am Bohlweg? |
Geschrieben von: Kristine Schmieding
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Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat die Rechte von Anwohnern stark belasteter Straßen gestärkt. In Braunschweig soll es deshalb jetzt eine neue Initiative zur Einrichtung einer Umweltzone geben. Dabei sind zunächst Zweifel bezürglich der Ernsthaftigkeit dieses Anliegens angebracht. Wenn man ähnlich wie im letzten Jahr die Interessen von ADAC, IHK und anderen Verbänden ürber die der Anwohner stellt, wird sich wohl wieder nichts ändern. Fürr das Engagement der Verwaltung spricht auch nicht gerade, dass man es nicht geschafft hat, fürr eine Fortsetzung der Messungen am Bohlweg zu sorgen. So gibt es nicht einmal belastbare Daten zur derzeitigen Situation.
Nachdem Braunschweig 2005 bundesweit zu den Spitzenreitern bei der Feinstaubbelastung gehört hatte, war der Verkehrs-Messcontainer am Bohlweg ja bekanntlich abgebaut worden. In den folgenden Jahren ließ das Niedersächsische Umweltministerium dann immer wieder mitteilen, dass die Braunschweiger Daten ja hinreichend bekannt seien und dass die vorhandenen Messcontainer dringend in anderen Städten gebraucht würrden. Merkwürrdigerweise stand im Februar dieses Jahres nun doch ein Messcontainer zur Verfürgung. Allerdings nicht fürr den Bohlweg, sondern fürr die Bellis GmbH, die ihn am Alte-wiekring aufstellen ließ. Dort sollen nun die Möglichkeiten fürr ein „umweltorientiertes Verkehrsmanagement“ erforscht werden.- und das kann dauern. |
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