Banner

Warning: Parameter 1 to modMainMenuHelper::buildXML() expected to be a reference, value given in /www/htdocs/w0067e8c/libraries/joomla/cache/handler/callback.php on line 99
Unser Braunschweig
26.11.08 Offener Brief an OB Hoffmann: Krieg als erlaubtes Mittel der Politik?
Geschrieben von: Ute Lampe   

Ihre Rede zum Volkstrauertag in der Dornse

Sehr geehrter Herr Oberbürrgermeister!

Mit Befremden haben wir Ihrer Rede zum Volkstrauertag am 18.11.2008 in der Dornse entnommen, dass wir uns daran gewöhnen sollen, dass deutsche Soldaten in Särgen aus Kriegseinsätzen zurürck kommen.

Damit propagieren Sie den Krieg als erlaubtes Mittel der Politik. Verkehrt diese Aussage ausgerechnet in einer Rede zum Volkstrauertag den Sinn dieses Tages nicht in sein Gegenteil? Sind wir nicht gerade am Volkstrauertag dazu aufgerufen, die Unerträglichkeit des täglichen Wahnsinns von Krieg und Kriegsopfern zu thematisieren?

Schon einmal wurde der Volkstrauertag in seinem Sinn missbraucht. Ein zweites Mal sollte das schon mit Blick auf die deutsche Geschichte nicht einmal ansatzweise erfolgen.

Mit freundlichen Grürßen

gez. Dr. Ute Lampe

i.A: Friedensbürndnis Braunschweig
Tel. : 0531 – 330460
Goslarsche Strasse 93, 38 118 Braunschweig

 
16.11.08 Epoche der Ökologie - Was ist machbar? Vortrag von Staatssekretär Michael Mür
Geschrieben von: Uwe Meier   

... beim Braunschweiger Energieforum am 14. November 2008 in der Technischen Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig.

Die Epoche der Ökologie wird beginnen, und wenn wir klug sind, gemeinsam mit einer Renaissance des Sozialstaats, ähnlich der des New Deal durch den US- Präsidenten Franklin D. Roosevelt. Das Jahrhundert der Ökologie stände vor der Türr. Es läge an uns, wie wir es gestalten. Die Weltfinanzkrise, verursacht durch den Zusammenbruch des Finanzkapitalismus, und die Umweltkrise wären jedoch auch eine Chance, bei der es keinen Sinn mache zurürckzuschauen. Sehen wir nach vorne und gestalten eine ökologisch und sozial orientierte Zukunft. Es fürhre kein Weg an der Epochenwende, an deren Beginn wir uns bereits befänden, vorbei. Alle, die glaubten, man könne so weiter machen wie bisher, befänden sich im fatalen Irrtum. Entscheidend sei die Frage, wie wir das ökologische Jahrhundert gestalten wollten, so Michael Mürller, Staatssekretär aus dem Bundesumweltministerium bei der Auftaktveranstaltung der Veranstaltungsserie des Energieforums Braunschweig.

Weiterlesen...
 
16.11.08 Neunzig Jahre Novemberrevolution (statt eines Rückblickes)
Geschrieben von: Ingeborg Gerlach   

Die Revolution von 1918 sei die tiefgreifendste der deutschen Geschichte gewesen, konstatiert Professor Frank Deppe in seinem Vortrag am 7.11. 2008, mit dem die Veranstaltungsreihe des DGB zur deutschen Novemberrevolution 1918 abschloss. Trotzdem sei sie diejenige, deren Andenken am wenigsten gepflegt werde; sie stehe meist im Schatten der November-Ereignisse von 1938 und 1989. Dies sei kein Zufall, sondern bewusste Vergangenheitspolitik. Die Revolution von 1918, in der die deutschen Fürrsten entmachtet, die Republik durchgesetzt und zahlreiche soziale Reformen - vom 8-Stundentag , dem Tarifvertrag bis zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfalle (und vieles andere mehr) - durchgesetzt wurde, war Teil einer ganz Europa erfassenden revolutionären Bewegung der gegen den Krieg protestierenden Arbeitermassen. Sie blieb in Deutschland eine demokratische Revolution. Mit dem Scheitern der von Liebknecht und Luxemburg gewollten sozialistischen Revolution blieb auch der Sozialismus in der UdSSR ein Sozialismus in einem Lande - mit den bekannten Konsequenzen. Aber auch die Errungenschaften des revolutionären Novembers wurde z.T. wieder rürckgängig gemacht. Fürr die Gegenwart forderten der Referent, die Zuhörer und auch Hansi Volkmann vom DGB, der die Veranstaltungsreihe begleitet hatte, eine Fortfürhrung der sozialen Reformen (Mindestlohn!).

P.S. Am Samstag, den 8.11. gab es eine Reihe von Aktivitäten des DGB zum Thema „Fortfürhrung der Revolution“ vor der Schlossfassade. Nichts darürber war in unserem Lokalblatt zu lesen.

 
23.11.08 Ungeliebte Schlossparkfreunde
Geschrieben von: Sigrid Probst   

Der Einkaufstourismus ebbt langsam ab, das Einkaufen im „Schloss“ haben viele hinter sich. Der Alltag ist eingekehrt. Die Event Kultur lockt auch mehr Zuschauer an als Käufer. Herr Olaf Jeschke stellt fest, dass die Besucher in der Innenstadt keine Einkauftürten mit sich herumtragen. Herr Sehrt, einer der wichtigsten Promoter dieser zusätzlichen 35.000 qm Verkaufsfläche hinter Schlossverkleidung, möchte erst einmal in den Ausschürssen ürber die Leerstände in der gewachsenen Innenstadt diskutieren.

Durch die Schloss-Arkaden und auch das Schloss-Carree hat sich die Verkaufsfläche in der Kernstadt fast verdoppelt. Wo sind die Entscheidungen hinter rosaroter Brille getroffen worden? Das waren die so genannten Realpolitiker, die Industrie und Handelskammer, Handwerkskammer und andere Meinungsmacher, an vorderster Stelle die Braunschweiger Zeitung und vor allem der Rat der Stadt mit der Einstimmenmehrheit.

Weiterlesen...
 
15.11.08 Veranstaltung im Rathaus zum Luftreinhalteplan - "Man muss schon Masochist sein" ...
Geschrieben von: Kristine Schmieding   

... um an so einer Veranstaltung teilzunehmen, meinte Herr Mönninghoff, Umwelt- und Wirtschaftsdezernent der Stadt Hannover. Oberbürrgermeister Hoffmann war gar nicht erst erschienen - vielleicht war ihm die Luft zu dick im Rathaus?

Mönnighoff war zu einem „Expertengespräch“ am 12.11. nach Braunschweig eingeladen worden, um ürber die Umweltzone in Hannover zu berichten. Bei der Veranstaltung am letzten Mittwoch ging es um die Fortschreibung des Braunschweiger Luftreinhalteplanes und dabei insbesondere um die mögliche Einfürhrung einer Umweltzone. Das Gespräch wurde von Herrn Zwafelink geleitet, weitere Referenten waren die Herren Neufeldt und Queißer vom Niedersächsischen Umweltministerium und Herr Sudmeyer als Vertreter der Braunschweiger Handwerkskammer.

Weiterlesen...
 
<< Start < Zurück 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 Weiter > Ende >>

Seite 134 von 162