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Unser Braunschweig
27.11.10 Wofür gehen Menschen in Braunschweig aufs Rathaus?
Geschrieben von: Matthias Bosenick   

Ihre selbstgestellte Frage, wofür Menschen in der Region auf die Straße gehen, beantwortete die Braunschweiger Zeitung vergangenen Samstag (20. November) mit keinem Wort mit „Erhalt des Querumer Forstes“. Das lässt natürlich den unschönen Rückschluss zu, dass sich die BZ in ihrer Berichterstattung nahezu ausschließlich gegen dessen Erhalt ausspricht. Dennoch konnte es sich die BZ offenbar nicht leisten, die publikumswirksame Aktion von Robin Wood mit dem ausgerollten Transparent am Rathausturm eine Woche später (27. November) zu erwähnen. Und das sogar ganz ohne die übliche Häme. Das kann zwei Gründe haben: Robin Wood ist nicht einfach nur ein widerborstiger Lokalpolitiker. Und: Der Artikel stammte nicht von den Redakteuren Meyer oder Fiene. Keine Häme heißt deswegen aber bei der BZ noch lange nicht Beifall: In Kollegen Jörn Stachuras Zitat finden die Querumer-Forst-Erhalter den Flughafenausbau verharmlosend „unsinnig“.

PS: Gang Of Four, The B-52’s, Joy Division? Chapeau! Herr Schweiger, am 4. Dezember findet der nächste Silver Club statt, am 30. April die nächste Indie-Ü30-Party – viel Spaß!

 
05.05.10 Neue Seide fürs Schloss: Sponsoren sichern Braunschweiger Museums-Ausbau
Geschrieben von: Sigrid Probst   

Ein Leserbrief über einen Bericht der Braunschweiger Zeitung unter der Rubrik "Kultur" vom 3.Mai 2010 über den geplanten Museums-Ausbau:

Auf einem Foto sind die vier Sponsoren, die Stifter, abgebildet. Herr Borek hält die Grundsteinlegungsplatte hoch und der Oberbürgermeister freut sich mit den Herren.
So ganz zufrieden ist er aber doch nicht, denn da gibt es  BürgerInnen in der Stadt, die immer noch böse vom Kaufschloss reden. Wörtlich meint Herr Hoffmann: "Dabei bemühen wir uns längst darum, auch den Inhalt zu schaffen, der zur Fassade passt."
Im Kulturschloss sind nun schon längst das Kulturinstitut und die Stadtbibliothek eingezogen, nun folgt im Herbst das Schlossmuseum; es soll ein Leben aus der Zeit von 1835 und 1910 nachempfunden werden. Hier wird eine herzögliche Tafel hergerichtet mit Gebrauchsgut und anderen Schaustücken, die Räumlichkeiten sind eher bescheiden. Unter einem Thronsaal stellen sich Besucher sicher etwas anderes vor, es sei denn, es kommt überhaupt zum Aufstellen des Thrones.
Das alles soll der Stärkung der Braunschweigischen Identität dienen. Da passt auch die Äußerung  von Gerhard Glogowski von der Stiftung Nord/LB-Öffentliche: Es soll hier die Identität des alten Braunschweigen Landes gepflegt werden, die nun mal dynastisch ist.
1,7 Millionen sind bis jetzt von den Stiftungen zur Verfügung gestellt worden und  400.000 Euro aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung.
Nun hat Herr Andreas Berger in seinem Artikel vergessen, die Zahlen zu nennen, die von der Stadt auf den Tisch gelegt werden müssen. Fast 1,2 Millionen Euro an Miete pro Jahr noch 27 Jahre lang für die "Kultur" im Kaufschloss.
Die Folgekosten allein für das Museum machen sich jetzt bemerkbar, denn das Stiftungskapitel beträgt erst einmal 100.000 Euro, bis 2015 soll es auf 500.000 Euro erhöht werden. Die beiden Stifter wollen es zu gleichen Teilen tragen. 235.000 Euro für die laufenden Kosten soll allein die Stadt jährlich aufbringen, das ist ein harter Brocken. Dafür sitzt auch nur ein Vertreter der Stadt im Stiftungsvorstand!
Außerdem gilt es jährliche feste Kosten für die Standfestigkeit der Quadriga aus dem Stadtsäckel hinzulegen. Die Besucherzahl, und die entsprechenden Einnahmen waren viel zu hoch angesetzt worden.
Die Träume des Herrn Borek lassen sich so verwirklichen, er wird trotz allem, wohl gut weiterschlafen.

In seinem letzten -Hallo Braunschweig- am 28.4.2010 träumte ebenfalls der Lokalchef der BZ, Ralph Herbert Meyer, vom Schloss-Balkon, um von dort den Aufstieg der Eintracht Braunschweig in die zweite Liga zu feiern.
Dort rief er wieder die neue Mitte aus und meinte das Schloss!
Braunschweig ist die Stadt der alten Kirchen und der Märkte, Herr Meyer. Es gibt keinen Touristenführer in unserer Republik, in dem nicht ausführlich der Altstadtmarkt mit dem Rathaus und dem einmaligen Balkon erwähnt wird. Unser Wahrzeichen ist noch immer der Löwe auf dem Burgplatz und nicht die Quadriga auf dem Eingang in die Schlossarkaden.

 
19.06.09 Über Sinnliches - Übersinnliches
Geschrieben von: Uwe Meier   

Noch bis zum 28. Juni:
Am 9. Mai 2009 startete klangstaetten | stadtklaenge – ein Parcours von etwa 2 km Fußweg. Der öffentliche Raum erhält eine neue Dimension in einem Quartier Braunschweigs, das sich durch seine innerstädtische Randlage, seine heterogene Urbanität und seine lange Tradition auszeichnet.


Bis zum 28. Juni werden die Vorübergehenden und die Verweilenden aufmerksam auf die urbanen, idyllischen und disparaten Orte rund um den Allgemeinen Konsumverein – zwischen Puff (Bruchstraße) und Kloster (Ägidienkirche). Internationale Klangkünstler haben sich auf die Orte eingelassen und verwandeln deren Stadtklänge in Klangstätten. Das Projekt klangstaetten | stadtklaenge entspricht der zehnjährigen Praxis des Allgemeinen Konsumvereins. Konsequent wurden Arbeiten aus dem Bereich Klangkunst zu Augen und Ohren gebracht und die Öffnung des Galerieraums, die Vernetzung innerhalb der Umgebung gesucht.

 

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07.08.10 Kulturschaufenster 38118 und mehr
Geschrieben von: Matthias Bosenick   
Am Samstag und Sonntag, 14. und 15. August, öffnet das Kulturschaufenster 38118 Braunschweig rund um den Frankfurter Platz. Es gibt Literatur, Musik, Performance und Kunst von Braunschweigern für Braunschweiger und für lau. Eine tolle Einrichtung, die im vergangenen Jahr ein Zufallserfolg war. Verschwörungstheoretiker sagen, dass Braunschweig dies Oberbürgermeister Gert Hoffmanns Politik zu verdanken habe: Die Konzentration städtischer Kultur in den Schlossarkaden erzeuge ein Vakuum in der Innenstadt, das auch die Randbereiche noch weiter westlich ansauge. Sei's drum: Gut, dass es das Kulturschaufenster gibt.

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Im Rahmen dessen liest etwa Toddn mit musikalischer Begleitung von Jörg Melchert an der Gitarre, Tanja Stachmann am Saxophon und Mirco an der Quetschkommode am Samstag um 22 Uhr im Gambit Arbeitergeschichten aus dem westlichen Ringgebiet. Auf dem Platz gibt es tagsüber unter anderem Konzerte von Le'Band, Tatsache und Druminc.

Das ganze Programm gibt es hier: www.kulturschaufenster-bs.de.


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25.06.08 - 10,5 Tonnen schwere, 9,20 Meter große "ideelle Bedeutung" mit weiteren Rätseln
Geschrieben von: Karl Fr. Eckhardt   

(I) Heute berichtet auch die Braunschweiger Zeitung ürber die Schenkung der Quadriga. Die Dr. Gert Hoffmann unterstellte Verwaltung der Stadt verkürndet in der Braunschweiger Zeitung vom heutigen Tag:

... auch die Haftungsrisiken fürr eventuelle Schäden, so die Verwaltung, lägen bei der Credit Suisse, der Eigentürmerin des Gebäudes.

§ 4 der Vereinbarung zwischen der Stadt Braunschweig, der Richard-Borek-Stiftung und der Credit Suisse Asset Management Immobilien Kapitalanlagegesellschaft, "Versicherung", sieht jedoch vor:

Die Stadt schließt fürr die Quadriga eine alle ürblichen Risiken umfassende Sachversicherung ab, die das Risiko von Blitzschlag einschließt, sowie eine alle ürblichen Risiken abdeckende Versicherung fürr Schäden und Haftpflichtschäden durch die Quadriga selbst, soweit nicht eine Deckung ürber den Kommunalen Schadensausgleich (KSA) erfolgt. Die Versicherung ist während der gesamten Laufzeit dieser Vereinbarung aufrecht zu erhalten. ...

Vereinbarungsgemäß trägt also die Stadt alle Risiken fürr Schäden sowohl an der Quadriga als auch fürr Schäden, die durch die Quadriga verursacht sind. Ausdrürcklich werden auch "Haftpflichtschäden durch die Quadriga" genannt. Insbesondere, wenn eine 10,5 Tonnen schwere, "ideelle Bedeutung" erst einmal in Bewegung gerät, kann sie ein mächtiges, nahezu unkontrollierbares Momentum entwickeln. Wie in einer Vision der Bauwelt anschaulich dargestellt, können die Schäden und Folgeschäden dann beträchtliche Ausmaße annehmen und zum Störfaktor fürr den Betrieb des Einkaufszentrums werden.


(II) Alle fürnf Jahre mürssten voraussichtlich kostspielige Instandsetzungsarbeiten an der Quadriga geleistet werden, um "Korrosionsschäden zu beseitigen und so weiter." (BZ) Das wirft die Frage nach der Qualität der Bronzelegierung auf, aus der die Quadriga gegossen wurde.

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