27.09.10 Zum vierten Mal: Braunschweiger Gramsci Tage |
Geschrieben von: Christian Gaedt
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Vom 1.-2.10.2010 werden zum vierten Mal die Braunschweiger Gramsci Tage im Gewerkschaftshaus durchgeführt. Einen Tag zuvor findet die Eröffnungsveranstaltung mit einer Lesung aus den Gefängnisbriefen Antonio Gramscis in Wolfsburg statt. (Einladungsflyer mit detailliertem Gesamt-Programm) Die Gramsci Tage sollen alle ansprechen, die an politischen - auch theoretischen - Diskussionen interessiert oder neugierig darauf sind. Sie sollen „Nachdenk-Tage“ sein und sich so in das vielfältige Angebot politischer Veranstaltungen in Braunschweig einfügen. Wie in den letzten Jahren bieten die Gramsci Tage 2010 ein Programm mit kulturellen Beiträgen, einem zentralen Vortrag sowie Leseseminaren zur Vertiefung einzelner Aspekte der Thematik. Das Thema der diesjährigen heißt „Krise und Widerstand - Voraussetzungen für gesellschaftliche Alternativen“. Das zentrale Referat hält in diesem Jahr Uli Brand, Wien. Er wird über die Rolle sozialer Bewegungen in modernen Demokratien sprechen. Um Voraussetzungen gesellschaftlicher Transformationen bzw. deren Verhinderung geht es auch mit jeweils unterschiedlichen Aspekten in den drei Parallel-Seminaren am Folgetag, die von Sabine Kebir, Bernd Röttger und Diether Dehm geleitet werden (Details im Einladungsflyer). Organisiert und getragen wird die Veranstaltung durch die Braunschweiger Initiative für eine andere Politik (BIAP), der RLS-Niedersachsen, dem DGB-Region SON, dem Italienischen Kulturinstitut Wolfsburg, der IGM WOB und dem Ausländerreferat WOB. Wer war Antonio Gramsci? Antonio Gramsci (1891-1937) war ein italienischer Journalist, Politiker und Philosoph, der einen großen Teil seines Lebens im Gefängnis verbringen musste, in das ihn ein faschistisches Terrorurteil gebracht hatte (Biografische Notizen). Durch eine schwere Krankheit gezeichnet arbeitete er unter widrigsten Bedingungen in der Kerkerhaft an seinem politisch-philosophischen Lebenswerk. |
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24.05.07 Mülleniumsberg Weststadt oder "Erin Brockovich - Eine wahre Geschichte" |
Geschrieben von: Susanne Schmedt
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(Nicht gedruckter Leserbrief) Inzwischen wurde schon viel vom Bauverstoß des "Bauwerks Millenium" berichtet, nicht aber über den Inhalt des Berges. Am 18.2.2003 stand in der BZ ein Artikel von Jörn Stachura "Radium-Fund auf dem Buchler-Gelände" Gutachten der PTB und die Geschäftsleitung Buchler hatten 1988 behauptet, alles ordnungsgemäß dekontaminiert zu haben. Im September 2002 wurden in 2,5 bis 3m Tiefe auf dem Buchler-Gelände stellenweise Strahlungsmengen von mehr als 30 Bequerel pro Gramm gemessen. Erde, die einen Wert von mehr als einen Beqerel aufweist, gilt als radioaktiv belastet und darf nicht mehr als Bauschutt deponiert werden. Wo ist der kontaminierte Bauschutt des Buchler-Geländes geblieben? Naphtalin wurde am 29.2.1996 in einer vom Umweltamt veranlaßten Sickerwasserprobe am Millenium entdeckt. Lieferungen von Bauschutt aus dem Buchler-Gelände sind am 19. und 20. Mai 1999 vom Umweltamt dokumentiert!
Wann endlich werden die Menschen in Braunschweig und besonders die der Weststadt von den Verantwortlichen darüber aufgeklärt, was genau in dem Berg versteckt ist und zur Verantwortung (Haftung) gezogen??? Susanne Schmedt Braunschweig |
21.05.08 Leserbrief - Ist das Bauamt der Stadt träge und blind? |
Geschrieben von: Marcus Else
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"Ist das Bauamt der Stadt träge und blind?" fragt Herr Glitsch in seinem Leserbrief am 19. Mai 2008 in der BZ. Dazu schildert er seinen persönlichen Ärger mit dieser "Serviceeinrichtung" und zitiert Herrn Zwafelings Antwort auf seine Beschwerden: "Die Stadt hat eben in Genehmigungsverfahren ihren eigenen, für den Bürrger nicht immer nachvollziehbaren 'Ermessensspielraum'." Da hat Herr Zwafeling sich als Kenner und Anhänger von Friedrich Wilhelm von Brandenburg (1620-1688) geoutet, der von seinem Volk gefordert hat: "Es ist dem Untertanen untersagt, den Maßstab seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."
Marcus Else Braunschweig |
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26.09.10 Braunschweiger Gramsci-Tage am 1. und 2. Oktober 2010 |
Geschrieben von: Ingeborg Gerlach
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30.9.10 Wolfsburg: Lesung aus Gramscis Gefängnisbriefen, anschließend italienischer Abend (in Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Wolfsburg und der IG Metall Wolfsburg).
1.10.10 Referat Uli Brand (Wien): Postneoliberalismus und die Rolle der sozialen Bewegungen in der multiplen Krise. 19 Uhr, DGB-Haus Braunschweig, Wilhelmstr. 5 Anschließend musikalisches Abendprogramm mit Diether Dehm.
2.10.10: Seminare (9-17 Uhr, DGB-Haus): a) Bernd Röttger: Wirtschaftkrisen als Triebkräfte gesellschaftlicher Transformation. b) Sabine Kebir: Gramsci: Alltagsverstand, Hegemonie, Ideologie. c) Diether Dehm: Regieren aus der kulturellen Opposition. Anmeldung für die Seminare: Chr. Gaedt: Tel. 05331/905 370. Unkostenbeitrag: 15 € (ermäßigt 5€)
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25.09.10 Glück in Gütersloh |
Geschrieben von: Matthias Bosenick
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Glück in Gütersloh
So geht’s zu in der unplanbaren Welt des Pop: Michael Krüger ist seit etwa einem Vierteljahrhundert als Musiker aktiv. Der Klein Sisbecker startete 1987 in der legendären Velpker Band „Die Trottelkacker“, die ihre Aktivitäten seit 2002 ruhen lässt, sieht man vom Tribut-Konzert im Oktober 2009 ab. Aus den Trottelkackern gingen zwei Nachfolgeprojekte hervor: Müller & die Platemeiercombo und Krüger.
Foto: Stuart Mentiply
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