17.10.10 Nachruf auf Hermann Scheer |
Geschrieben von: Helmut Käss
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Von Dr. Helmut Käss, Mitglied des IPPNW in Braunschweig, erhielt unser-braunschweig.de folgenden Nachruf des IPPNW auf den Tod von Hermann Scheer: Die IPPNW trauert um Hermann Scheer (Von Henrik Paulitz) Die atomkritische, ärztliche Friedensorganisation IPPNW trauert um Hermann Scheer, einen außergewöhnlichen Menschen und Politiker, zugleich auch ein enger politischer Wegbegleiter der IPPNW. Die mehr als 20.000 Windenergieanlagen in Deutschland erinnern daran, dass Hermann Scheer allein mit der Kraft des Wortes dieses Land sichtbar verändert hat. Ebenso sind die mehr als zwei Millionen Solaranlagen Deutschlands maßgeblich mit auf das kraftvolle und unermüdliche Wirken von Hermann Scheer zurückzuführen.
Erneuerbare Energien waren für Hermann Scheer weitaus mehr als nur eine Technologie. Hermann Scheer ging es auch um die großen politischen und ökonomischen Zusammenhänge. Mit der EUROSOLAR-Anzeige "Frieden durch Sonnenenergie statt Krieg um Erdöl" machte er 2003 im Vorfeld des Irak-Krieges darauf aufmerksam, dass erneuerbare Energien ein ganz zentraler Schlüssel für die Verhütung von Kriegen sind. Hermann Scheer kritisierte den NATO-Krieg gegen Jugoslawien als "Kriegsverbrechen", den Kriegseinsätzen der Bundeswehr verweigerte er seine Zustimmung. |
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27.10.08 Leserbrief: die Quadriga |
Geschrieben von: Florian Sosnitza
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Nicht gedruckter Leserbrief zum BZ Artikel vom 23.10.08 - Jedem "im Pulverdampf ergrauten" Stahlbauer mit Baustellenerfahrung im In- und Ausland sträuben sich die Nackenhaare, wenn er das Trauerspiel der Quadriga verfolgt: Zunächst karrt man die tonnenschweren Baugruppen zwischen Polen und Deutschland hin und her, ehe man feststellt, dass die Statik nicht ausreicht. Und nun dieses Finale!
1) Man ist nicht in der Lage, sicherzustellen, dass die Aufnahmen in die Halterungen passen. 2) Man ordert Scheiben nach, die offensichtlich dilletantisch vermesen werden und auch nicht passen. Und 3) Man verstößt gegen grundlegende Sicherheitsbestimmungen, indem sich Monteure unter schwebenden Lasten aufhalten.
Und dies alles findet statt, während der Baukran der Fa. Schmidbauer mit exorbitant hohen Stundensätzen unverrichteter Dinge heraumsteht. Ganz offensichtlich wurde und wird bei diesem Projekt gegen elementare Grundregeln der Technik verstoßen, wie sie die alten Ägypter schon beim Bau der Pyramiden angewendet haben dürrften. Der Berufsgenossenschaft ist dringend zu raten, auf dies Baustelle ein Auge zu werdfen, bevor es zu einem schweren Unfall kommt. Und die verantwortlich Beteiligten sollten sich ihr Lehrgeld wiedergeben lassen. Florian Sosnitza Braunschweig
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22.10.08 Bleibt der Löwe wirklich unser Wahrzeichen? |
Geschrieben von: Sigrid Probst
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- Lokalteil Braunschweig BZ am Montag den 20.10.2008: "Größte Frau Braunschweigs wurde am Sonntag zum Fotostar ..." - Direkt daneben in der Spalte "Hallo Braunschweig" erscheint ein kleines Briefmarkenfoto mit dem Burglöwen und einem Artikel von Ralph H. Meyer Zum ersten Artikel von H. Duin: Tausende kamen zum Schloss, um die Landesgöttin Brunonia zu sehen... Die Ausmaße werden nochmals beschrieben und die Spende der Familie und Firma Borek erwähnt. Die Folgekosten fürr den Stadthaushalt natürrlich nicht, ebenso, dass alles am Rat vorbei ausgehandelt wurde. Geschenkt zu teuer, wird man eines Tages sagen können. Schon jetzt lässt sich das gut ausrechnen. |
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17.10.10 Drittes internationales Capoeira Treffen der Gruppe Cordao de Ouro in Braunschweig |
Geschrieben von: Sabrina Lanko
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Vom 12.11. – 14.11.2010 führt der Verein Cordao de Ouro Braunschweig das 3. internationale Capoeira Treffen in Braunschweig durch. Dieses Event ist für Kinder, Jugendliche und Erwachsene (7-100 Jahre) geeignet. Capoeira ist ein afro-brasilianischer Kampftanz und nationales Kulturerbe Brasiliens. Sie wurde von den afrikanischen Sklaven als Verteidigung gegen ihre Herrscher eingesetzt und wurde lange Zeit als kriminelle Handlung angesehen. Heutzutage erfreut sich dieser Kampf-Tanzsport weltweit wachsender Beliebtheit. In der Capoeira verschmelzen Musik, Tanz, akrobatische Kampfkunst und Ritual. Mit seiner Vielfalt an Bewegung fordert diese Sportart sowohl unsere physischen als auch geistigen Strukturen, die Motorik, die Koordination, die Geschicklichkeit, das Denkvermögen, die Wahrnehmungsfähigkeit wie auch die musikalische Fähigkeiten auf positive Art und Weise. Capoeira ist neben Sportarten wie Schwimmen und Turnen eine der wenigen, die den ganzen Körper beansprucht. Des Weiteren werden Beweglichkeit, Koordination, Reaktion, Rhythmusgefühl und nicht zuletzt die sozialen Kompetenzen gefördert und gefordert. Capoeira ist für alle Menschen geeignet, es gibt keine Eingrenzung. Im Gegenteil, die Ausübung dieser Sportart bietet eine Möglichkeit, alle zu vereinen. |
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15.10.10 Welche Verantwortung haben wir für Israel und Palästina? |
Geschrieben von: Daniel Gottschalk
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Friedenszentrum und Friedensbündnis präsentierten am 13.10. im mit über 100 Besuchern überfüllten Hörsaal der TU dieses momentan wieder hochaktuelle Thema, seit die ersten zaghaften Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern trotz eines Bombenanschlags in Gang gekommen sind. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom ASTA der TU, IPPNW, ATTAC und vom DGB. Die drei Podiumsgäste Edo Medicks (ein ehemaliger israelischer Besatzungssoldat), Joachim Hempel (Domprediger) und Michael Kleber (DGB-Regionsvorsitzender) wurden von Dr. Ute Lampe (einer langjährigen Friedensaktivistin) moderiert. Frieder Schöbel vom Friedenszentrum übersetzte. Wichtig war den Veranstaltern, neutral und sachlich über die deutsche Verantwortung für die Krisenregion Naher Osten zu informieren und zu diskutieren. Zu diesem Zweck hatten sie Vertreter von Kirche und Gewerkschaften eingeladen, die traditionell mit dem Staat Israel eng verbunden sind. Ihnen standen die schlimmen Erfahrungen des israelischen Soldaten Edo Medicks entgegen. Man könne nicht wegschauen, wenn durch die „Militärherrschaft“ in den besetzten Gebieten Menschenrechte immer wieder verletzt würden. Dort habe die Armee die vollständige Kontrolle über den Alltag der Palästinenser und übe diese oft willkürlich aus. Das betreffe die vielen Checkpoints, aber sogar die Möglichkeit zur Schule zu gehen oder ein Krankenhaus zu erreichen. Wenn dies kritisiert werde, habe es nichts mit Antisemitismus zu tun. Hierin war sich das Podium einig. Domprediger Joachim Hempel stellte die „Friedensarbeit“ heraus, die die christlichen Kirchen dort als Vermittler direkt vor Ort betreiben. Seiner Meinung nach müsse die Kirche den Dialog der Religionen dort noch energischer und offener vorantreiben. Nur so sei Frieden denkbar. |
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