01.11.10 Privatisierung von Wasser schlägt Wellen |
Geschrieben von: Uwe Meier
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Jede Bürgerin und jeder Bürger weiß es. Schulden müssen bezahlt werden! Das gilt natürlich auch für Braunschweig. Oberbürgermeister Dr. Hoffmann, der selbsternannte große kommunale Finanzsanierer, meinte den goldenen Weg gefunden zu haben. Er privatisierte die kommunale Daseinsvorsorge – Wasser, Abwasser, Energieversorger, diverse Immobilien, einschließlich Schlosspark und die Lichtanlagen. Die Verträge sind geheim oder waren es. Es ist Absicht, sie der demokratischen Kontrolle zu entziehen; Monopole wurden gebildet – und das bei der Daseinsvorsorge. Die Braunschweiger Zeitung macht mit, und das ist besonders wichtig. Die Presse muss kompromisslos einbezogen werden – so die neoliberalen Handbücher der Privatisierung. Bürgerbegehren wurden natürlich abgeschmettert. Von Bürgerbeteiligung hält der OB und die CDU/FDP nichts. Das ist bekannt. Die nun von der CDU hochgelobte Bürgerbefragung für den Stadionausbau zeigt im Grunde nur die Verachtung, die diese Partei mit ihrem Oberbürgermeister für den Bürger der Stadt hat. Dieses wahltaktische Manöver im Lichte von Stuttgart 21 soll mit Salbe das Krebsgeschwür der gezielten und bewusst herbeigeführten Ent-Demokratisierung unserer Stadt zudecken. Privatisierungen kommunalen Eigentums und Ent-Demokratisierung sind Zwillinge. Und das ist in unserer neoliberalen Markt(un)ordnung gewollt. Von Markt ist nur noch in braven Lehrbüchern die Rede. Wenn sich der Nebel um den Markt, der wie eine Monstranz vor der neoliberalen Wirtschaftsordnung vorweg getragen wird, gelichtet hat, bleibt nur noch Monopolbildung und neoliberale Gleichmacherei übrig. So wie die Monopole von Veolia in unserer Stadt. Inzwischen beginnt sich der Strudel der Privatisierungsskandale immer schneller zu drehen. |
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12.03.09 Rathaus-Teilabriß und alles auch noch ohne Ausschreibung? |
Geschrieben von: Peter Rosenbaum
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Die Architektenkammer ist irritiert und reagiert in einem Brief an OB Hoffmann "mit Unverständnis" wegen fehlender Ausschreibung: warum kein Wettbewerb bei solch einer wichtigen Stadtgestaltungsfrage?
Warum gibt es keinen Gremienbeschluss, warum wird das nicht ordentlich im Rat öffentlich verhandelt? Stattdessen wurde die Beauftragung der Fa. Assmann deklariert als "Geschäft der laufenden Verwaltung" und das bereits Ende letzten Jahres; und so soll es offensichtlich nun auch mit dem Architekturbüro Giesler passieren.
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01.11.10 Die drei Probleme der Braunschweiger CDU |
Geschrieben von: Andreas Matthies
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In einem Jahr wird der Rat der Stadt neu gewählt. Gut möglich, dass die CDU und die angeschlossene FDP ihre hauchdünne Mehrheit verlieren. Dann wäre auch der Oberbürgermeister politisch schachmatt gesetzt. Man kann wohl davon ausgehen, dass er seiteiniger Zeit an nichts anderes mehr denkt und auf einen Weg sinnt, doch noch bis 2014 an der Macht zu bleiben. Es muss unbedingt verhindern, dass die Bürger der Stadt seiner Partei die Mehrheit entziehen. Das Hauptproblem: die Braunschweiger „Monarchie“
Einer, der die Braunschweiger CDU recht gut von innen kennt, schreibt dazu in einem Leserbrief an die Braunschweiger Zeitung in treffenden Worten: „ .. hat sich gezeigt, dass sich Braunschweig politisch zu einer „Monarchie“ entwickelt hat, die einem Manne huldigt (und nach dessen Meinung auch zu huldigen hat), alles verteufelt, was sich diesem Diktat nicht beugt, und nicht davor zurückschreckt, mit diffamierenden Äußerungen Andersdenkende abzuwatschen.“ (BZ, 11. Mai 2010)
Der Verfasser Klaus Langhardt war selber bis 2001 für die CDU im Rat und – nebenbei bemerkt – 25 Jahre Redakteur der Braunschweiger Zeitung. Auch seine Beurteilung der Braunschweiger „CDU-Spitze“ fällt wenig schmeichelhaft aus: |
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02.05.08 Kunstgenuss mit Landleben |
Geschrieben von: Alexandra Funke
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Wenn Sie am Sonntag (04. 05. ab 12:00) noch nichts vor haben, Ihnen aber der Sinn nach Stadtflucht steht, dann: auf nach Jerxheim-Bahnhof!. Alle Türren stehen Ihnen dort offen. |
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24.04.08 Erinnerungen an das friedlichere Amerika - Martin Luther King |
Geschrieben von: Ingeborg Gerlach
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Texte von und ürber den Nobelpreisträger, vorgetragen von der Literaturgruppe des Friedenszentrums Nach den Jahren des George W. Bush klingt es wie eine halb vergessene Sage: das friedlichere, das gerechtere Amerika. Es gab einmal einen schwarzen amerikanischen Prediger, der die Kluft zwischen den Rassen ürberwinden und dem Hass auf den Gegner Einhalt gebieten wollte durch Methoden, die er dem Menschenrechtler Mahatma Gandhi abgeschaut hatte, nämlich dem Repertoire des zivilen Widerstands, das dann von der studentischen Protestbewegung der sechziger Jahre in aller Welt nachgeahmt wurde. Der Gegner sollte nicht erledigt, sondern nur ausgebremst werden. Bewusst wollte King die Demürtigung des Gegners vermeiden, damit eine spätere Versöhnung mit ihm immer noch möglich wäre. |
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