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Unser Braunschweig
02.09.09 "Bürgerzeitung"
Geschrieben von: Michael Kaps   

Leserbrief von Ingeborg Gelach:

Am 25. August veranstaltete der DGB einen hochkarätig (Scheer, Giegold) besetzten „Energie-Kongress“ im Haus der Wissenschaft. Stillschweigen der Braunschweiger Zeitung, trotz zukunftsrelevanter Problemstellung.  Am 31. 8. hatte wiederum der DGB zu einem Vortrag von Christoph Butterwegge über „Armut in einem reichen Land“ eingeladen. Der Saal im DGB-Haus war überfüllt. Der Schwerpunkt „Kinderarmut“ zeigte in erschreckender Weise die sich immer weiter öffnende Kluft in unserer Gesellschaft. Doch es war kein Thema für die „Braunschweiger Zeitung“. Passt ihr der Veranstalter nicht? Oder die Themen, die an den bisherigen Konsens des Totschweigens von Zukunftsproblemen rühren?  Weiß der Bundespräsident, für welche Zeitung er als Dekoration  dient?

 
05.06.08 Exkursion in die Artenvielfalt
Geschrieben von: Gelu Ispas   

Orchideenmeer – Artenvielfalt blürht auf. Exkursion zur buntesten Orchideenwiese Braunschweigs.
Samstag, 07.06.08, 14:00 Uhr. Treffpunkt zwischen Schapen und Hordorf am Parkplatz hinter der Sandbachquerung

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02.09.09 Das zum Ritterschlag für Lokalberichte
Geschrieben von: Sigrid Probst   

Pulverdampf in Riddagshausen beim Dorffest, Stadtmarketing: History slam, Volksfest in Schapen, Kleingartenverein Klosterblick hat die Nase vorn, Festzelt in Boitzem, Westadt hat erstmals eine Kaiserin, alle diese im Lokalteil beschriebenen Ereignisse hatten mehr Textteil als, da war doch noch was?
Ein riesiges 300 Quadratmeter großes Transparent wurde von ROBIN WOOD Leuten, direkt unter der Quadriga, vor die Schlossfassade gehängt. Aufschrift lautete: Morsleben und Asse 2 gescheitert. Schacht Konrad und Gorleben mit Sicherheit unsicher! Es reicht! AKWs abschaffen!

Wenn Harald Duin, BZ Redakteur nicht auf Uwe Meier gestoßen wäre und ihn nach einem Foto gefragt hätte, wäre nicht einmal ein solches Motiv mit so hohem politischen Sprengstoff, in dieser Bürgerzeitung unter die Leser gekommen. Links daneben ein sehr kleiner Artikel.
Schon an der Paulikirche wurde Rudolf Flentge, BZ Fotograf, gesichtet. Er hat bestimmt schöne Fotos vom Treck gemacht. Wer hat die Entscheidungen am letzen Wochenende in der Lokalredaktion getroffen?

P.S. Schon am Sonnabend konnte in den 3. Programmen im Fernsehen, aber auch in den Nachrichten im Öffentlich/Rechtlichen der Treck gesehen werden, er wurde laufend beschrieben.

 
09.11.10 Althusmanns „Oberschule“ ist keine Gesamtschule
Geschrieben von: Ingeborg Gerlach   
Aus durchsichtigen Gründen betont die Braunschweiger Zeitung immer wieder, Kultusminister Althusmanns neue „Oberschule“ sei doch eigentlich eine Gesamtschule. Den Kritikern der niedersächsischen Schulpolitik soll suggeriert werden, sie könnten sich doch mit dem Erreichten zufrieden geben. In der Tat kommt Zustimmung aus Kreisen von Handwerk und Wirtschaft, die zuvor ein Ende des dreigliedrigen Schulsystems verlangt hatten, weil es zu wenige Fachkräfte produziere, die angesichts des demografischen Wandels gebraucht würden. (Auch die kommunalen Verwaltungen, vor allem in den Landkreisen, werden zufrieden sein, weil sie sich dann nicht mehr mit sterbenden Hauptschulen herumplagen müssen.)
Aber wird die neue Erfindung, die so neu gar nicht ist (anderswo, vor allem im Osten, gibt es sie bereits, nur da führt sie keinen so anspruchsvollen Namen!), dieser Erwartung tatsächlich auch gerecht?
Zum einen fehlen die Gymnasiasten, die in der IGS ein Drittel der Schüler ausmachen und von denen man erwartet, dass sie die anderen „mitziehen“ (schließlich lernen Schüler am meisten von anderen Schülern). Auch scheint es zweifelhaft, dass jede „Oberschule“ einen Gymnasialzweig, wie er von Althusmann in Aussicht gestellt wurde, erhält – die Konkurrenz für die „normalen“ Gymnasien wäre zu groß.
Weiterhin müssen die neuen Schulen von Klasse 5 an 2-3 „Angebotsprofile“  vorweisen, was entweder zu einer äußeren Differenzierung in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik oder aber zu unterschiedlichen Kennzeichnung der Noten führt, aus denen klar hervorgeht, in welchem Zweig sich der Schüler befindet.(Die Integrierten Gesamtschulen geben in diesen Klassenstufen überhaupt noch keine Noten!)
Es wäre im Grunde wieder das alte System, nur ein bisschen besser verpackt. „Mogelpackung“ nennt man dergleichen.
Also muss es bei der Forderung nach mehr Gesamtschulen bleiben.
  

 
14.10.08 Braunschweiger Gramsci Tage am 17. und 18. Oktober 2008
Geschrieben von: Ingeborg Gerlach   

Der italienische Kommunist Antonio Gramsci (1891-1937), der jahrelang in Mussolinis Kerker saß, hat in seinen „Gefängnisheften“ eine Theorie hinterlassen, die einen genaueren Blick auf Staat und Gesellschaft ermöglicht, als es der dogmatische Marxismus-Leninismus erlaubte. Gramscianische Begriffe wie „Hegemonie“ und „Zivilgesellschaft“ prägen die heutige politische Diskussion im linken Lager. Dem Gedanken einer Erneuerung des Sozialismus wollen die 2. Braunschweiger Gramsci-Tage Rechnung tragen, die am 17. und 18. Oktober im Gewerkschaftshaus stattfinden.

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