Unser Braunschweig
10.11.10 Stadtbaurat Zwafelink verabschiedet sich |
Geschrieben von: Kristine Schmieding
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 Blick in den in "Originalmaßen" wiedererstandenen Innenhof des herzoglichen Residenzschlosses zu Braunschweig
Auf eigenen Wunsch wurde Stadtbaurat Zwafelink vorzeitig in den Ruhestand entlassen. Unter der Überschrift "Das Schloss hat die Identität gefördert" erschien am 2.11. in der Braunschweiger Zeitung eine Art Interview mit ihm, in dem er von Ralph-Herbert Meyer vorgegebene Halbsätze fortführte.
Ausgangspunkt ist die Formulierung "Schlossarkaden und die Rekonstruktion der Schlossfassade sind für mich…", die Zwafelink fortsetzt, indem er zum einen meint, dass diese "Projektfügung" zu recht heftig diskutiert wurde, diese aber schließlich "die Schlüsselfunktion bei der Neuinterpretation und Attraktivierung der Mitte Braunschweigs eingenommen hat". Man fragt sich, warum für Zwafelink die heftigen Diskussionen berechtigt waren - angesichts des seiner Meinung nach großen Erfolges, der für ihn ja offensichtlich schon vorher klar war. Das klingt so nun etwas anbiedernd - oder ist er doch selbst nicht so ganz überzeugt? Seine Entscheidung 2002 als Stadtbaurat von Nordhorn nach Braunschweig zu wechseln, sieht Zwafelink als "die beste Entscheidung, die ich je treffen konnte". Es ist nur schade, dass er als "etwas exotischer Sonderling, dessen Ideen meistens nicht ins System passen und Unruhe verursachen", nie wirklich aufgefallen ist. Man hatte im Gegenteil eher den Eindruck, dass er immer ganz im Sinne Hoffmanns agierte und genauso wie dieser kein Problem damit hatte, jederzeit kostbares und zum Teil auch historisches Stadtgrün zugunsten von Investoren aufzugeben. Gehört das zu dem angeblich "eingeschlagenen Kurs der ´Kultivierung der europäischen Stadt´"? |
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05.09.09 Aha, Bürgerzeitung! |
Geschrieben von: Christine Witte
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10.47 Uhr: ... 10.48 Uhr: Köhler und seine Frau steigen nicht gleich in die Bundespräsidenten-Limousine, sondern gehen in Richtung Abfertigungshalle. Ein Polizist sagt: "Er muss vielleicht mal nach dem Flug. Man wird ständig durchgeschüttelt und kann an Bord ja auch nicht auf Toilette." Die Reise von Berlin nach Braunschweig soll gut eine Dreiviertelstunde gedauert haben. 10.54 Uhr: ... Diese Sequenz des Lokalreporters Marc Rotermund in der BZ vom 1.September musste ich mehrmals lesen, weil ich eine derartige Detailbeschreibung bezweifelte. Schließlich dämmerte mir: Aha, Bürgerzeitung! So erlebnisnah führt mich die ausgezeichnete Braunschweiger Zeitung an unseren Bürgerpräsidenten! Danke BZ! Leserbrief von Christine Witte |
09.11.10 Nach dem Castor 2010 |
Geschrieben von: Peter Dickel
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Spontane Demonstration gegen Antiatom-Repressionen und für eine lobbyfreie Demokratie! Heute, Dienstag 09.11., 17.00 Uhr, Braunschweig vor dem Rathaus, Versammlungsleitung: Oliver Schönemann. Nach dem Castor 2010: Schwer vorstellbar, dass sich die Bundesregierung mit ihrer Atompolitik noch durchsetzen kann.
5484 Minuten oder 3 Tage, 19 Stunden, 24 Minuten, so lange wie niemals zuvor, hat der Castor-Transport aus Frankreich gedauert, der heute um 09.52 Uhr im Transportbehälter-Lager in Gorleben eingetroffen ist. 50.000 Menschen haben am Samstag in Gorleben demonstriert, Zehntausende sich in Frankreich, Gorleben und vielen anderen Orten in Deutschland an Aktionen beteiligt. Ein eindrucksvolles, gleichermaßen phantasie- wie machtvolles Zeichen gegen Atomenergie: Soviel Bewegung war nie, und es ist bei aller zur Schau getragenen Kaltschnäuzigkeit schwer vorstellbar, dass sich die Bundesregierung mit ihrer Atompolitik durchsetzen kann.
"Angesichts der massenhaften Proteste ist der Castor mit rechtstaatlichen Mittel nicht mehr durchzusetzen", sagt Ursula Schönberger vom Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad. "Beeindruckend ist nicht nur die Menge der Menschen, die sich beteiligt haben, sondern auch die Disziplin und Gelassenheit, etwa wenn sich tausende Menschen bis zu 45 Stunden an Blockaden beteiligt haben. Wir haben an diesem Wochenende mit einer Mischung aus jahrzehntelanger Erfahrung und jugendlicher Frische, Entschiedenheit und Besonnenheit, technischem KnowHow und Elan nicht nur eine völlig neue Anti-AKW-Bewegung erlebt, sondern auch das Entstehen einer neuen Tradition. Nicht nur für viele junge Leute wird das Castor-Wochenende 2010 eine ähnlich prägende Erfahrung sein, wie die Auseinandersetzung um die Tiefbohrung 1004 und das Hüttendorf vor 30 Jahren." |
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14.06.07 Veranstaltung: Feierstunde für Hermann Bode (1911-1944) |
Geschrieben von: Inge Gerlach
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Hermann Bode, der als Mitglied der KPD im Braunschweiger Stadtrat der jüngste Stadtverordnete Deutschlands gewesen war und 1944 als Widerstandskämpfer von der NS-Militärjustiz hingerichtet wurde, wird anlässlich der Verlegung eines „Stolpersteins“ für ihn mit einer Feierstunde geehrt. am Montag, 15.6.2009 um 15 Uhr in der Kaffeetwete Es spricht Dr. Helmut Kramer, Richter am OLG Braunschweig i.R. |
14.10.08 Bitte nicht daran denken, Oberhäupter in Frage zu stellen! |
Geschrieben von: Matthias Bosenick
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Die RAF erhitzt die Gemürter, seit Stefan Austs Buch mit der falschen Interpunktion im Titel, „Der Baader Meinhof Komplex“, als Special-Effect-Spektakel ins Kino kam. Bei der ganzen Diskussion, die seitdem bundesweit gefürhrt wird, bleiben einige Aspekte ziemlich außen vor: Der Grund fürr die Gewalt und der Bezug zu heute. Dabei spricht der Film doch sogar den ersten Aspekt selber an, indem er Bruno Ganz in seiner Rolle als BKA-Präsident Horst Herold sagen lässt, dass man den Terrorismus erst dann verhindern kann, wenn man weiß, warum es ihn gibt. Der nächste Schritt wäre dann gleich die Antwort auf den zweiten Aspekt, denn wenn man weiß, warum es Terrorismus gibt, kann man dessen Grürnde ja aus der Welt schaffen und aus der dann gleich eine bessere machen. |
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