25.11.08 "Der charismatische Frontmann der legendären Formation" |
Geschrieben von: Matthias Bosenick
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Als ein Freund und ich vor 14 Jahren damit begannen, Musikrezensionen zu verfassen, war uns sofort eine Formulierung zuwider: „Der charismatische Frontmann der legendären Formation“. In exakt dieser Formulierung war uns die Floskel schon als Leser nämlich seit jeher ein Dorn im Auge. Wer entweder von Sprache oder von Musik keine Ahnung hatte, aber dennoch mit geschriebenen Musikrezensionen sein Geld verdienen wollte, bemürhte diese Nichtaussage. Vor allem in Magazinen fürr jugendliche Randerscheinungen, deren Schreiber keine Germanisten sein mussten, um ihre Zielgruppe zufrieden zu stellen, tauchte dieses Satzfragment regelmäßig auf. Wahrscheinlich waren sich diejenigen Magazine, die diese Floskel einst erfunden hatten, bereits deren Aussagelosigkeit bewusst und vermieden sie. Man muss ja auch wirklich keine Ahnung von Musik haben, um zu erkennen, dass man da gerade völlig abgekaute Phrasen missbraucht. |
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14.11.10 Linker Antisemitismus in der Diskussion |
Geschrieben von: Udo Dittmann
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Gedanken zum Vortrag über "linken Antisemitismus" während der Weimarer Republik in der TU am 11. November 2010 - Ausschluss eines Mitgliedes des Braunschweiger Friedensbündnisses vom Vortrag -
Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zur Reichspogromnacht fand am 11.11.2010 eine Veranstaltung zum Thema "Das 'jüdische Kapital' und der Faschismus - die KPD und der Antisemitismus während der Weimarer Republik" statt. Den Vortrag hielt Olaf Kistenmacher, ein Historiker aus Hamburg, in der Technischen Universität.
Um es vorweg zu nehmen: Der Vortrag war ausgesprochen gut und auch sorgfältig recherchiert. Anders als der Vortrag von Thomas Haury, der vor einigen Monaten im selben Raum ebenfalls zum Thema des linken Antisemitismus sprach, war dieser Vortrag durchweg auf einem hohen Niveau. Allerdings waren diesmal die Begleitumstände eher bedenklich. Dass ausgerechnet Helmut Käss, ein Mitglied des Friedensbündnisses und Teilnehmer des Gaza-Friedensmarsches, von den Veranstaltern im Vorfeld als Antisemit bezeichnet wurde und von dieser Veranstaltung ausgeschlossen wurde, war recht merkwürdig. Das hatten weder Herr Käss noch der Vortragende Herr Kistenmacher verdient. Organisiert wurde die Veranstaltung von der "Antifaschistischen Gruppe Braunschweig", die sich zu diesem Ausschluss entschieden hatte.
Nun ja, es ging um ein schwieriges Thema: Antisemitismus in der Linken, ein sehr kontroverses Thema. Immerhin wird dieses Thema in Deutschland seit einigen Jahren behandelt und aufgearbeitet, nicht zuletzt seit der markanten Tagung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung im November 2004 in Berlin, in der die Thematik ausführlich behandelt wurde. Anlass war gewesen, dass man selbst in den Reihen der Gewerkschaft aktuell stärkere antisemitische Tendenzen festgestellt hatte (was ja eigentlich nicht zum Selbstbild der Gewerkschaften passt). |
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25.09.09 Massaker im Wald |
Geschrieben von: Sigrid Probst
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Die Sache ist durch! Herr Manlik, Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft, hat ein gewisses Verständnis gegenüber den Bürgerinitiativen. Wer soll das noch glauben? Dieser Ratsherr der CDU steht in seiner Ratszeit für zwei riesige Abholzungen. Einmal hat er die Abholzung eines Innenstadtparks, des Schlossparks, mit zu verantworten, nun folgt wahrscheinlich der Teil des Querumer Waldes, den man für die Startbahnverlängerung nun so dringlich braucht. An diesem Vertreter der CDU kann man bestens die Verlogenheiten der moralischen Bekundungen im Sinne von „Schöpfung bewahren“ festmachen. Da soll dann woanders aufgeforstet werden, gar niedrigwachsendes Gehölz neben der neuen Bahn angepflanzt werden. Nichts von allem kann den gewachsenen Wald mit den schönen alten Bäumen ersetzen. Der Wald, um den es hier geht, gehört der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz. Denen scheint es völlig egal zu sein. Ist dieser Wald kein Kulturgut? Bei den aufwendigen Beschreibungen in dem Artikel, wie die Kettensägen arbeiten, wurde mir ganz schlecht, denn noch immer habe ich die Geräusche im Ohr, als die 240 Bäume im Schlosspark an einem Vormittag fielen; denn dort habe ich Zettel verteilt, um zu einer riesengroßen Menschenkette aufzurufen. Auch das VW-Werk steht in großer Verantwort, auch deren Sprüche, Umwelt zu schützen, kann hier in der Region kein Mensch mehr glauben. |
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02.11.08 Bericht aus Bumsdorf XVII - Der lange Marsch |
Geschrieben von: Axel Klingenberg
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Vor der Geburt war uns von verschiedenen Seiten versprochen worden, dass Säuglinge „18 Stunden oder mehr pro Tag schlafen“. Bei Nele handelt es sich eher um das Wochenpensum. Langsam verfestigt sich in mir der Eindruck, das Opfer einer groß angelegten Verschwörung zur Täuschung und Irrefürhrung werdender Eltern geworden zu sein. Es erfordert zudem einen nicht geringen Zeitaufwand, Nele ins Bett zu bringen. Sie will nämlich nicht schlafen. Noch nicht. Und eigentlich nie. |
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12.05.09 Veranstaltung: Weltwirtschaftskrise und Hunger |
Geschrieben von: Philip Steeb
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Die Weltwirschaftskrise und der Hunger in der Welt Veranstaltung am Donnerstag, den 14.05. Referentin: Jutta Sundermann Ort: ESG, Pockelsstraße 21 Veranstalter: Attac Braunschweig und Evangelische Studierenden Gemeinschaft. (flyer zur Veranstaltung) |
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